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Fahrplanauskunft


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Elektrobusse mit induktiver Ladetechnik – der Schritt in ein neues Zeitalter des ÖPNV

 

Die Verkehrs-GmbH und ihre Projektpartner bringen im Rahmen ihres Förderprojektes „emil“ die Zukunft der Elektromobilität auf Braunschweigs Straßen:

Die induktive Ladung von Elektrobussen im Linienverkehr. 

 

Vom Forschungsprojekt in den Echtbetrieb!

Vier emil-Elektrogelenkbusse auf der Ringlinie 419 Tag und Nacht im Einsatz

Ziel des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Forschungsprojektes „emil – Elektromobilität mittels induktiver Ladung“ war es, vier 18 Meter lange Elektro-Gelenkbusse in Braunschweig auf der Linie 419 im regulären Linienbetrieb fahren zu lassen. Mittlerweile befördern vier Elektro-Gelenkbusse, die per induktiver Schnellladung mit 200 kW innerhalb kurzer Zeit berührungsfrei geladen werden, täglich rund um die Uhr Fahrgäste auf dem Braunschweiger Innenstadtring. So konnte die Verkehrs-GmbH ihr „emil“-Forschungsprojekt zum 31. Oktober 2016 erfolgreich abschließen. Ein Braunschweiger emil-Bus wurde auf der Ergebniskonferenz der Bundesschaufensters Elektromobilität in Leipzig als Beispiel für ein erfolgreiches Projektergebnis ausgestellt.

                     

Nach mehreren Monaten Praxisbetrieb auf der Linie 419 zeigt sich im Herbst 2016 ein sehr positives Stimmungsbild der Braunschweiger Fahrgäste. Eine Umfrage zum laufenden Betrieb ergab eine hohe Zufriedenheit mit Fahrverhalten und Beschleunigung der E-Busse. Aber auch die Gestaltung des Innenraums, der im Vergleich zu Dieselbussen im hinteren Bereich durch Entfallen des Motorblocks mehr Platz und Durchlässigkeit bietet, kommt bei den Kunden gut an. Vorneweg stehen unter den positiven Eigenschaften die geringen Geräusch- und Schadstoffemissionen, die die emil-Busse aus Sicht der Mehrheit der Umfrageteilnehmer zum Sinnbild eines innovativen ÖPNV im Busbereich erscheinen lassen. Die positive Bewertung des Projektes durch die Fahrgäste bestätigt die Verkehrs-GmbH in ihren Überlegungen, in 2017 möglichst zwei weitere E-Gelenkbusse auf der Linie 419 einzusetzen, um diese mit insgesamt sechs E-Bussen dann komplett elektrisch zu befahren.

emil - Elektromobilität mittels induktiver Ladung

Der kabellosen Energieübertragung in Elektrobusse in Braunschweig gibt eine Wortbildmarke Gesicht und Namen: emil. Emil steht für „Elektromobilität mittels induktiver Ladung“. Das Logo zeigt neben dem Namenszug eine Spule als Sinnbild für die berührungsfreie Übertragung der Energie in die Linienbusse.

             

Die Ladung der E-Busse erfolgt induktiv und berührungslos über Schnellladestationen an ausgewählten Haltestellen auf dem Linienweg während des Fahrgastwechsels. Emissionsfrei und fast geräuschlos durch Braunschweig - das ist ein Meilenstein der Elektromobilität im zukunftsorientierten und modernen ÖPNV! 

                             

Induktives Laden auch für Fahrzeuge des Individualverkehrs

Das Förderprojekt „emil“ hat im Juni 2013 eine Anschlussförderung des BMVI im Rahmen des Niedersächsischen Schaufensters Elektromobilität bekommen. Unter dem Fördertitel „Induktives Laden für Bus und Taxi in Braunschweig“ gehen die Projektpartner das ehrgeizige Ziel an, bis Mitte 2016 die kombinierte Nutzung der induktiven Ladeinfrastruktur in Braunschweig durch Elektrobusse und Elektro-PKW in einer Praxisanwendung umzusetzen.